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Auf dem Weg zur familienfreundlichen Hochschule


Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist an der Hochschule Vechta ein großes Thema. Um ihre Beschäftigten bei der Betreuung ihrer Kinder oder pflegebedürftigen Angehörigen zu unterstützen, ist die Universität eine Kooperation mit der AWO eingegangen. Der Eltern- und Seniorenservice des Wohlfahrtsverbandes berät Beschäftigte und vermittelt bei Bedarf qualifizierte Kinderbetreuung sowie Hilfen für Senioren – immer nach den Vorstellungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Agentur ist bundesweit vernetzt und verspricht, schnell und unbürokratisch zu helfen. Die Vermittlungs- und Beratungskosten übernimmt die Universität Vechta, die Betreuungskosten zahlen die Beschäftigten.

Für die AWO sei es wichtig, Angebote anhand der Bedürfnisse der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu entwickeln, erläutert Anke Kampmann, Projektkoordinatorin des Eltern- und Seniorenservices.

Die Hochschule müsse einen weiten Familienbegriff wählen, um etwa Patchworkfamilien gerecht zu werden, erläutert Dr. Lydia Kocar aus dem Bereich Personal- und Organisationsentwicklung.

Aus Sicht der Hochschulleitung ist die Partnerschaft mit der AWO ein Baustein auf dem Weg zur familienfreundlichen Universität. Heutzutage seien meistens beide Elternteile berufstätig. „Dem müssen wir uns stellen“, sagt Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Marianne Assenmacher. „Unser erklärtes Ziel lautet“, so Assenmacher weiter, „die Motivation und Zufriedenheit der Beschäftigten zu steigern“.

Quelle: Pressemitteilung der Hochschule Vechta, 20.04.2010

 
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